Spielberichte vom Wochenende 28./29.11.2009

 

 

 

 

Debakel bei den HCÜ-Damen!

Damenmannschaft – ATSV/USC Saarbrücken (13:33)

Am Samstag zeigten die Damen des HCÜ gegen den Tabellenersten ATSV/USC Saar Saarbrücken die wohl schlechteste Leistung der Saison. Konnte man die ersten 15 Minuten noch gut mithalten (3:6), ließ die Leistung der Damen im weiteren Verlauf des Spiels mehr als zu wünschen übrig.
Keine der Spielkonzeptionen konnten mit Erfolg abgeschlossen werden. Tore fielen wenn aus Einzelhandlungen. Im Gegensatz zeigte der ATSV/USC Saar ein Spiel aus einer anderen Liga … druckvoll, mit gut heraus gespielten Konzeptionen, die immer öfter mit Erfolg abgeschlossen wurden.
Was sind die Eckpfeiler des bisher schlechtesten Ergebnisses der laufenden Saison???
Aus meiner Sicht an erster Stelle mangelnder Trainingseinsatz und daraus resultierend keine bzw. mangelnde Kondition und körperliche Konstitution … ohne Fleiß kein Preis!!! Ohne die Bereitschaft, den unabdingbaren Willen, an sich selbst zu arbeiten, immer wieder die eigene Grenzen zu suchen und sich hierdurch weiter zu entwickeln, kann und wird sich an der Situation der Mannschaft nichts ändern.
Der zweite Knackpunkt ist die Teamleistung … Team bedeutet nicht „Toll, ein Anderer Macht’s“ … Ein Team zeichnet sich besonders dann aus, wenn’s mal nicht so läuft, wenn man aus dem „Teamgeist“ heraus mit geschlossener Mannschaftsleistung sich gegenseitig motivieren kann und sich so in die Lage versetzt, auch mal eine bevorstehende Niederlage abzuwenden bzw. das Ergebnis nicht zu sehr ins Negative fallen zu lassen.
Das „Team“ der Damen funktioniert aber nur wenn alles „rund“ läuft und man unbeschwert aufspielen kann … am Samstag war von einem Team in der Halle nichts zu sehen … Teamgeist muss gelebt werden und nicht nur zu Beginn mit einem lauten „Spruch“ beschworen werden … das ist zu wenig.
Viele mögen denken, das dieser Bericht zu hart, zu überzogen ist. Aber ich möchte nichts mehr schön reden. Alle die das Spiel gesehen haben, werden den Bericht neutral betrachtet als korrekt empfinden. Zuschauer die sich äußern „Das Zuschauen macht keinen Spaß mehr“ kann ich voll und ganz verstehen, geht mir selbst ja nicht anders.
Selbsterkenntnis sollte bei jedem Mitglied der Damen nun an erster Stelle stehen, die eigenen Fehler erkennen und versuchen diese zu verbessern. Jeder für sich und dann im Team umsetzen … als Trainerin kann und werde ich weiterhin versuchen dies mit der Mannschaft zu erreichen, aber die Bereitschaft mit mir zu „Arbeiten“, muss von jeder Spielerin alleine kommen. (Martina Gauer, Trainerin)

 

 

Herrenmannschaft weiterhin ohne Punkte!

1. Herrenmannschaft – TuS Elm/Sprengen 27:32 (13:13)


Auch im siebten Spiel dieser Saison konnte die 1. Herrenamnnschaft aus Überherrn keine Punkte einfahren.
Gegen den Gast aus Elm/Sprengen, Tabellenneunter und direkter Abstiegskonkurent, konnte sich die Überherrner Mannschaft nicht behaupten.
Wie schon in den vergangenen Spielen zeigte man in der 1. Halbzeit einen tollen Handball. Schöne Tore konnten durch einige Spielzüge erzielt werden.
Dann kam der “Knackpunkt” im Überherrner Spiel. Kurz vor der Halbzeit erhielten der HCÜ Spieler, Benjamin Sauder und der Elmer Spieler, Jonas Schiffler, wegen eines gegenseitigen Fouls die Rote Karte.
Mit einem Spielstand von 13:13 wurden die Seiten gewechselt.
In der 2. Halbezit lief bei der Mannschaft aus Überherrn, wie schon zu oft in den vergangenen Spielen, nichts mehr zusammen. In dieser Folge konnte sich Elm/Sprengen bis zur Hälfte der 2. Halbzeit auf 16:24 absetzen. Dem konnte Überherrn nun nichts mehr entgegen setzen. Zwar konnte die Mannschaft um Trainer Achim Jung und Hardy Roser den Spielstand noch verkürzen, aber die Mannschaft aus Elm/Sprengen konnte die Punkte aus Überherrn entführen. (A.H.)
Es spielten: Dirk Schmadel, Andreas Häcker, Markus Remark (3), Markus Neumann, Benjamin Sauder (1), Michael Remark (1), Domenic Theobald (1), Dirk Heller (8), Karsten Roser (3), Sylvain Jund (4), Stephane Muller (1), Jörg Thönes (2), Ludovic Merck (2).

 

 

 

 

2. Herrenmannschaft – Völklingen III 15:25

 

 

 

 

weibl.C-Jugend - SV Fraulautern 24:17

Nachdem uns von Fraulautern der Kampf angesagt wurde, fanden wir doch recht schnell zu unserem Spiel. Wir gingen von Beginn an in Führung und gaben diese auch bis zum Schluss nicht mehr ab. Im Angriff erspielten wir uns tolle Chancen, einige wurden aber auch leider vergeben. Leider versauert in unserem Angriffspiel der Kreisläufer. Diesen müssen wir noch mehr ins Spiel einbeziehen. Die Abwehr stand in diesem Spiel recht sicher, ließ aber leider in der zweiten Halbzeit ein wenig nach. Im Großen und ganzen war der Sieg in diesem Spiel nie gefährdet und wir können recht zufrieden mit unserer Leistung sein. (K.O.)

 

Männliche B-Jugend - JSG HF Illtal 34:18

Im Spiel der Oberliga zwischen dem Tabellenzweiten Überherrn und des Tabellendritten Illtal war von Beginn an zu spüren, wer an diesem Tag als Sieger vom Platz gehen wird. Bereits beim Aufwärmen war die Präsens und Konzentration unserer Mannschaft anzumerken. So stand es bereits nach 9 Minuten 8:3 und der Trainer von Illtal sah sich sehr früh gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Aber auch durch diese Auszeit ließen sich unsere Jungs nicht aus dem Konzept bringen. Bereits zur Halbzeit führten wir verdient mit 17:9. Hätten wir in dieser ersten Halbzeit nicht die ein oder andere klare Torchancen ausgelassen so hätte die Führung auch 6-7 Tore deutlicher ausfallen können. Auch mit dem Wideranpfiff zur zweiten Hälfte wurde weiter konzentriert agiert. Sollte sich Illtal vorgenommen haben den Abstand zu verkürzen, ließ die Osbild Truppe dies an dem heutigen Tag nicht zu. Obwohl unsere Jungs bis zur 35 Minute bereits an rasantes Tempo vorgelegt hatten, wurde noch einmal deutlich zugelegt und durch diese Tempoverschärfung das Spiel beim Spielstand von 25:12 endgültig entschieden. Letztlich war der Sieg mit 34:18 in der Höhe hoch verdient. Das Erfolgsrezept für diesen heutigen Sieg wurde in der der hervorragenden Abwehrarbeit gelegt. Egal welche Idee die Angreifer aus Illtal hatten, unsere Jungs waren an diesem Tag immer einen Schritt schneller, sowohl im Kopf als auch mit den Beinen.
Ein großes Lob an den Jungschiedsrichter Eike Reiber, der heute sein erstes Oberligaspiel leitete. Trotz der zeitweise aufkommenden Hektik war er jederzeit souverän und Herr der Lage. (R.P.)

 

Alsweiler - weibliche B-Jugend 18:18
Trotz einer gesundheitlich angeschlagenen Mannschaft, konnten wir das Spiel sehr offen gestalten.
Das was an körperlicher Fitness fehlte, wurde durch Kampfgeist wieder wett gemacht. Ich denke, dass
die Mannschaft noch mehr erreichen könnte, wenn einige mit ein wenig mehr Selbstvertrauen in das
Spiel gehen würden und sich nicht immer auf zwei oder drei Leute verlassen würden. Ich weiß jeder von
Euch kann Handball spielen, ihr müsst Euch nur trauen, es auf dem Spielfeld umzusetzen. An Kampfgeist
kann man Euch nur sehr schwer toppen. Spielerisch fehlt noch ein wenig. Ihr müsst mehr Ideen ins Spiel
bringen. Dazu gehört Ihr jedoch alle, nicht nur 2 oder drei. Wenn Ihr Euch das zu Herzen nehmt, wird es
für jeden sehr schwer werden, Euch zu schlagen. (S.M.)

 

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